Thomas Otte
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Unsere Körperhaltung beeinflusst unsere Stimmung. Zwei US-Forscher (John Riskind und Carolyn Gotay) starteten zum Beweis einen ungewöhnlichen Versuch: Sie ließen Studenten ‚negative‘ und ‚positive‘ Körperhaltungen einnehmen. Nach acht Minuten zeigten Studenten, die geduckt und gekrümmt saßen, bereits eine negative Stimmungslage. Sie reagierten auf Anforderungen frustriert und gestresst. Eine Vergleichsgruppe hingegen, die aufrecht saß, verhielt sich ausdauernd und heiter. In gelöster Stimmung erzielten sie weitaus größere Erfolge bei der Arbeit. Weiterlesen »

Der Mutterschutz wurde einst vom Gesetzgeber geschaffen, um arbeitende Frauen in der Schwangerschaft, wie auch nach der Entbindung, gesundheitlich zu schützen. In Deutschland bildet das ‚Mutterschutzgesetz (MuSchG)‘ den Rahmen, ergänzt von der ‚Verordnung zum Schutze der Mutter am Arbeitsplatz (MuSchArbV)‘ aus dem Jahr 1997, mit der EU-Mindeststandards in Deutschland rechtlich verbindlich gemacht wurden. Weiterlesen »

Wer sich ungerecht behandelt fühlt, der nimmt sich einen Anwalt und sucht den Weg zum Gericht. Denn unsere Gesetze haben die primäre Aufgabe, mit ihrem Regelwerk für den Rechtsfrieden im Land zu sorgen. Das Recht ersetzt die blanke Gewalt früherer Zeiten. Die dort dann produzierte Gerechtigkeit ist aber nicht allein die zwangsläufige Folge juristischer Regeln, da jede Klage irgendwann auf einen Richter trifft, und damit auf ein Individuum. Weiterlesen »

Bei dem Wort ‚Gerechtigkeit‘ liegt der Maßstab im Hirn des Betrachters. FDP und CDU meinen, das es ‚gerecht‘ sei, den Mittelstand steuerlich zu entlasten, wobei sie unter ‘Mittelstand‘ ganz andere gesellschaftliche Regionen im Blick haben als der ‚mittelständische Normalbürger‘, der sich aus unerfindlichen Gründen stets zu diesen ‚happy few‘ zählt. Die SPD und die Linken meinen, dass es ‚gerecht‘ sei, die Bezieher kleiner Einkommen besser zu stellen. Die staatstreuen Grünen fänden es ‚gerecht‘, wenn wieder mehr in die Zukunft investiert würde, also vor allem in Bildung und Infrastruktur. Die AfD hingegen fände es gerecht, wenn nur noch ‚Bio-Deutsche‘ privilegiert würden. Der Begriff der ‚Gerechtigkeit‘ schillert also in allen Parteifarben. Gemeinsam ist all diesen Sichtweisen aber, dass sie heute vor allem auf die ‚Verteilungsgerechtigkeit‘ fokussieren, also auf die bekannte ‚Schere zwischen arm und reich‘. Weiterlesen »

Die Augen brennen, sie sind gerötet und tränen, das ist Alltag in deutschen Büros nach anstrengenden Tagen am Monitor. Kopfschmerzen bilden die unangenehme Begleiterscheinung. Das muss nicht so sein – tägliches Augentraining schützt uns davor. Weiterlesen »

Das ‚Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)‘ ist ein Verfahren, das viele Fragen aufwirft, nicht nur bei seiner Umsetzung und Anwendung. Immerhin geht es hierbei auch um den Schutz der Persönlichkeitsrechte. Welche Regeln sind dabei zu beachten? Wie werden die persönlichen Daten vor unbefugten Augen sicher abgeschirmt? Eine Antwort auf all diese und viele weitere Fragen bietet der umfangreiche Artikel von Bruno Schierbaum, auf den ich mit Erlaubnis des Verfassers und des BTQ Niedersachsen hier verlinke:

http://www.btq.de/fileadmin/btq/media/Artikel/2017/PR_2017-04_19.pdf

Die meisten Zeitgenossen betrachten Gesundheit als einen naturgegebenen Zustand. Gesundheit ist für sie schlicht die Abwesenheit von Krankheit. Das aber auch ihre Gesundheit ein höchst variables System ist, das täglich neu erzeugt werden muss, kommt ihnen dabei nicht in den Sinn. Mit den Faktoren, die unsere Gesundheit erhalten und bewirken, befasst sich die Salutogenese ( lat. ‚Entstehung des Gesunden‘). Im Grunde ist es eine Umkehrung der gewohnten Perspektive: Die Forscher befassen sich nicht länger mit den Ursachen von Krankheiten, sondern mit der Erzeugung von Gesundheit. Weiterlesen »

Neben Facebook zählt der Kurznachrichtendienst Twitter zu den bedeutendsten Nachrichtenportalen im Netz. Die Anmeldung ist problemlos, eine E-Mail-Adresse und ein Name für jenen ‚Avatar‘, mit dessen Namen man sich im Netz herumtreiben will, genügt. Der Vorteil von Twitter besteht darin, dass man dann schneller und auch umfassender über Geschehnisse informiert wird, als ein noch so ‚rasender Reporter‘ diese zu Papier bringen könnte. Der Nachteil wiederum zeigt sich daran, dass einem die Zeitung am nächsten Morgen doch reichlich abgestanden erscheint. Weiterlesen »

Man stelle sich vor, man ginge zum Arzt, die Tür öffnete sich, und eine Maschine fragte einen nach den Beschwerden? Zukunftsmusik? Nein, solche Roboter stehen nahezu einsatzbereit in vielen Forschungseinrichtungen schon bereit. Es sind eher die gesetzlichen Vorgaben, die den Einsatz der Telematik in Pflege, Medizin und Versorgung noch bremsen. Weiterlesen »

Die ‚sozialen Medien‘, also jene Orte im Netz, wo man sich ohne ‚Informations-Makler‘ (Presse etc.) öffentlich austauschen kann, werden immer bedeutender. „Alle Ameisen haben jetzt Megafone“ lautet ein geflügeltes Wort für diesen Sachverhalt. Trotzdem scheuen gerade die betrieblichen Interessenvertretungen oft noch den Weg in diese unübersichtliche Welt. Ich will versuchen, ein wenig Ordnung in die Angebote zu bringen. Weiterlesen »