Thomas Otte
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Mehrarbeit macht krank

Das Arbeitszeitgesetz wacht über die Beschäftigungszeiten: Die maximale tägliche Arbeitsdauer soll grundsätzlich acht Stunden nicht überschreiten. In Ausnahmefällen kann die tägliche Arbeitszeit auf zehn Stunden ausgeweitet werden, das jedoch nur, wenn innerhalb von sechs Monaten die durchschnittliche Arbeitszeit acht Stunden nicht überschreitet (ArbZG §3). Zwischen zwei Arbeitsperioden ist ferner eine Ruhezeit von mindestens elf Stunden vorgeschrieben (ArbZG §5). Beschäftigte dürfen demnach durchschnittlich bis zu 48 (kurzfristig auch 60) Wochenstunden arbeiten (abgesehen von Ausnahmen, vergleiche ArbZG §§ 18 -21). Soweit die Theorie.

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