Thomas Otte
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Dem Rücken zu Leibe rücken

Viel Bewegung, auch im Sitzen:
Unser Rücken liebt den Wechsel, und das geht auch beim Sitzen. Auf die Wirbelsäule wirkt jede Bewegung wie eine Massage. Stehen sie also auf, machen Sie ein paar Schritte, wo das nicht möglich ist, wechseln Sie häufig Ihre Sitzposition. Setzen sich ein paar Minuten weit vorn auf die Stuhlkante, rücken Sie dann zurück, so dass das Gewicht des Oberkörpers hauptsächlich auf der Rückenlehne liegt. Zappeln Sie ruhig auf dem Stuhl herum, tippeln Sie mit den Füßen auch unter dem Schreibtisch – jeder Wechsel der Position stärkt die Muskeln und fördert die Durchblutung.

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Wie läuft’s sich denn so!

Im Normalfall entscheiden vier Faktoren darüber, wie wir körperlich gesund durchs Leben laufen:
Stabilität, Stoßdämpfung, Geschwindigkeit und aufgewendete Energie sollten eine harmonische Einheit bilden.

So nimmt bereits das Fettpolster der Ferse das Auftreffen des Fußes wie ein Stoßdämpfer auf. Beim folgenden Abrollen des Fußes Abrollvorgangs gibt das Längsgewölbe, das durch Sehnen gespannt ist wie ein Bogen, unter dem Körpergewicht nach. Es federt einen weiteren Teil des Kraftstoßes ab. Das Knie ist letztlich dann unser größter Stoßdämpfer. Gerät diese Achse durch Fehlstellungen aus dem Lot, kommt es zu Abnutzungserscheinungen. Bei jedem Schritt erreicht dann der Stoß direkt die Wirbelsäule und den Kopf. Wirbelsäule und Muskeln federn die kinetische Energie nicht mehr vollständig ab.

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