Thomas Otte
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Handlungsfeld: Stress

Durch Stress im Job setzen viele Arbeitnehmer in Deutschland ihre Gesundheit aufs Spiel. Fast ein Viertel (23 Prozent) der Beschäftigten verzichtet auf Pausen, und jeder Achte erscheint sogar krank am Arbeitsplatz, wie eine im März veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer GEK ergab. Jeder Dritte fühlt sich von den wachsenden Ansprüchen im Unternehmen überfordert. mehr

Erfolgsgrundlagen für Interessenvertreter


Eine Fülle von Gesetzen und Vorschriften gibt den Betriebs- und Personalräten in der Arbeitswelt erhebliche Gestaltungsspielräume. Hier eine Liste der wichtigsten Regelungen auf dem Feld des Arbeits- und Gesundheitsschutzes:

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Keine Flexibilisierung ohne Gefährdungsbeurteilung

Alle Arbeitgeber müssen eine Gefährdungsbeurteilung ihrer Arbeitsstellen durchführen. §5 des Arbeitsschutzgesetzes verlangt dies von ihnen. Dies gilt auch und gerade bei Abweichungen von den im Arbeitszeitgesetz festgelegten Arbeitszeitregelungen. Abweichungen sind nach §7 des Arbeitszeitgesetzes zwar zulässig, bedürfen aber besonderer Regelungen im Gesundheitsschutz (Absatz 2a). Grundlage dafür ist die genannte Gefährdungsbeurteilung. Der Umfang einer Gefährdungsbeurteilung orientiert sich an den betrieblichen Anforderungen und Gegebenheiten, was zu Handlungsspielräumen führt. Entscheidend ist es immer, sich systematisch ein Bild von den Gefährdungen am Arbeitsplatz zu machen, um anschließend Maßnahmen festzulegen und umzusetzen.

Bewährt haben sich sieben Schritte bei der Umsetzung:

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Arbeitsstress als Dauerzustand

Unsere Arbeit fordert uns – und sie soll dies auch tun. Was aber wächst, ist die Überforderung, auch wegen der sogenannten 24/7-Erreichbarkeit. Die Arbeit will dann einfach nicht mehr enden. 42 Prozent aller Beschäftigten geben an, dass der Stress in den letzten Jahren erheblich zugenommen habe.

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