Thomas Otte
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Blick über den Tellerrand: Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Physische Belastungen am Arbeitsplatz kann man leicht messen, den Lärm, den Feinstaub oder die Emissionen. Schwieriger aber liegt der Fall bei den psychischen Belastungen: Wie erfasst man dysfunktionale Hierarchien in Unternehmen, unangemessenes Vorgesetztenverhalten, oder übermäßigen Stress? Dabei ist auch die Dokumentation solcher Faktoren im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) seit dem Jahr 2013 zwingend vorgeschrieben. Das heißt, dass Arbeitgeber eine solche ‚Gefährdungsbeurteilung‘ auch wirklich durchführen müssen (ArbSchG §§ 5 u. 12). Wie aber können Betriebs- und Personalräte ihre Firmenleitungen hier ‚zum Jagen tragen‘? mehr

Arbeiten, bis der Arzt kommt?

Wer kennt sie nicht, die neuen Steuerungsmodelle, die Zielvereinbarungen, die betriebsinternen Benchmarks oder die leistungsbezogene Vergütung? Mit Hilfe dieser Management-Systeme ist es gelungen, die Leistungsmoral von Selbstständigen und Freiberuflern in die Betriebe zu überführen. Je mehr wir lernen, unsere eigene Arbeit am geschäftlichen Erfolg zu messen, desto mehr kämpfen wir auch mit einem neuen Phänomen: der interessierten Selbstgefährdung.

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