Thomas Otte
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Leibesübungen: Mehr Seelen-Sport!

Manchmal ist ein Blick auf Übersetzungen nützlich, um generelle Einstellungen in einer Gesellschaft kenntlich zu machen. „Carpe diem“ – dies gab sich einst der antike Dichter Horaz zum Lebensmotto. ‚Nutze den Tag‘ – das haben wir in der deutschen Übersetzung daraus gemacht. Konträr zur eigentlichen Bedeutung dieses Satzes. Das Verb ‚carpere‘ heißt nämlich ‚pflücken‘. ‚Pflücke den Tag‘ – das ist also das, was Horaz einst niederschrieb: Denn du weißt nie, ob dieser Tag nicht dein letzter ist. Also schöpfe ihn lustvoll bis zur Neige aus. Die korrektere Übersetzung lautet daher: ‚Genieße den Tag!‘.

Aber wir haben der Horazischen Weisheit einen völlig anderen Sinn gegeben, der viel besser in unsere Welt der Zeitplanung und des ewigen Termindrucks passt. Funktionieren sollen wir, ständig unsere knappe Zeit ‚nutzen‘. Auch Gefühle sind dabei meist nur hinderlich. Obwohl Gefühle ebenso wichtig sind für die Gesundheit und für die Psychohygiene wie eine erfolgreich erbrachte Leistung.

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Handlungsfeld: Stress

Durch Stress im Job setzen viele Arbeitnehmer in Deutschland ihre Gesundheit aufs Spiel. Fast ein Viertel (23 Prozent) der Beschäftigten verzichtet auf Pausen, und jeder Achte erscheint sogar krank am Arbeitsplatz, wie eine im März veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung und der Krankenkasse Barmer GEK ergab. Jeder Dritte fühlt sich von den wachsenden Ansprüchen im Unternehmen überfordert. mehr

Lachen statt Stress

Auch, wenn es Ihnen zunächst vielleicht komisch vorkommt – diese Lachübung lässt sich wunderbar in Ihren Berufsalltag einbauen. Sie hilft, akuten Stress zu mildern, sie verbindet ein tiefes ‚Yoga-Atmen‘ mit einer rhythmischen Bewegung der Muskeln, so, wie sie beim Lachen aktiviert werden.

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